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Geschichte von Villeneuve

Am östlichen Ende des Genfer Sees am Fuße des Monts d’Arvel und Rochers-de-Naye gelegen, liegt Villeneuve eine sehr alte Stadt, zur Zeit der Kelten befand sich dort eine Siedlung namens Pennelucos (Kopf der See), diese Stadt wurde damals vom Römern besiedelt.

Des öfteren musste die Stadt gegen diverse Komplikationen stand halten, denn das eine mal wurde sie von Barbaren die auf einem Beutezug waren niedergebrannt, das andere mal wurde sie von einer großen Flut überschwemmt.

Graf Thomas I. von Savoyen gründete die Stadt unter dem Namen „Villanova Chillionis“ (New Town Chillon), da sie auf dem Gebiet Chillon gelegen ist. Die Stadt blühte auf und erweiterte und perfektionierte ihren Handelsverkehr immer weiter, mit einer Werft und Kriegsgaleeren diente es außerdem, als savoyischer Militärhafen.

Villeneuve gehört zum Bezirk Aigle und dessen Verwaltungszentrum, somit nimmt Villeneuve eine zentrale Lage zwischen dem Chablais und der Riviera ein.

Villeneuve verfügt über 3’208 Hektar an Wäldern und Weiden, diese Fläche umfasst c.a die Hälfte der kompletten Stadt. Dort gibt es außerdem einen schöne Weinberg von über 61,5 Hektar, wo renommierter Wein produziert wird.

Villeneuve´s Bevölkerung misst derzeit rund 4600 Einwohner. Der wichtigsten Aktivitäten sind Industrie, Handwerk, Handel, Hotels, Wein und Landwirtschaft.

Die Stadt profitiert von einen günstigen Klima und einer atemberaubenden Anzahl von berühmten Gästen. Dazu zählen Mahatma Gandhi, Lord Byron, Leon Gambetta, Victor Hugo, Richard Wagner, Romain Rolland oder der berühmte Maler Oskar Kokoschka.

Die außerordentlich gute Lage, die die Stadt zwischen See und Bergen weilen lässt, sorgt außerdem dafür das dieses architektonisches Erbe geschützt und sicher ist.