Mit welcher Fliegenrute fängt man am besten welchen Fisch?

Beim Fliegenfischen werden bestimmte Fischarten bevorzugt, alleine schon, weil man ihre Nahrungsquelle besser mit den künstlichen Ködern, Fliegen genannt, nachbilden kann. Dazu gehören unter anderem Lachse, Forellen, Saiblinge oder Hechte. Je nach Größe des Fisches, kann es bequemer sein, eine Fliegenrute einer bestimmten AFTMA-Klasse zu wählen. Dabei werden Fliegenruten nach Gewicht und Größe kategorisiert. Das ist bei Wettkämpfen wichtig, hilft aber auch bei der Wahl der geeigneten Fliegenrute.

Kleinere Weißfische, sowie Forellen und Äschen werden am besten mit einer Fliegenrute der Klassen 3-4 gefangen, da diese sehr leicht sind und mit kleinen Fliegen ausgestattet werden, die der Nahrung kleiner Fische ähneln. Wer auf größere Forellen und Äschen oder andere mittelgroße Fische aus ist, sollte eine Fliegenrute aus der Klasse 5 wählen.
Die wohl meistgenutzt Klasse beim Fang von Forellen und Äschen ist die Klasse 6 obwohl Klasse 5 eher als Standard gilt. Mit Fliegenruten der Klasse 6 lassen sich sowohl Forellen und Äschen, als auch größere Barsche fangen. Man kann verschiedene Fliegen verwenden, also solche, die eher für stehendes, als auch die, die für fließendes Gewässer geeignet sind.
Schwere Fliegenruten, also ab Klasse 7 aufwärts, eignen sich dementsprechend für das Fangen größerer Fische. Eine schwere Fliegenrute kann größere Fliegen tragen und die Nahrung großer Fische imitieren. Gerne gefangen werden damit Hechte oder Zander. Eine schwere Fliegenroute eignet sich auch für den Gebrauch an der Meeresküste, wo unter anderem Lachs gefangen wird.

Je nachdem, ob man sich mit kleineren Fischen zufrieden gibt oder doch mal auf den großen Fang aus ist, sollte man eine Fliegenrute aus der entsprechenden Kategorie wählen.